Institut für Sinologie
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Über uns

Die Sinologie hat an der Münchener Universität eine lange Lehrtradition: 1831 wurde der erste Lehrauftrag für Chinesisch an den in Paris ausgebildeten Orientalisten Heinrich Kurz verliehen (und aus politischen Gründen nach einem Semester wieder entzogen); 1833 besetzte Karl Neumann einen Lehrstuhl, der eine Lehrbewilligung für chinesische Sprache und Literatur mit umfasste. (Beide waren zeitweise auch an der Bayerischen Staatsbibliothek tätig, was den Anfang einer anhaltenden engen Zusammenarbeit setzte.) Erst 1939 jedoch wurde ein eigener Lehrstuhl für Sinologie bewilligt, der dann 1946 mit Erich Haenisch zum ersten Mal eingerichtet werden konnte; er hatte damals rund 10 Hörer aus allen Semestern. Sein Nachfolger wurde Herbert Franke, der bis zur Emeritierung 1979 das Gesicht des Instituts prägte. Er forschte v.a. über Geschichte des chinesischen Mittelalters und Institutionengeschichte und legte daneben eigenes Gewicht auf die Kulturgeschichte der mit den Geschicken Chinas eng verbundenen Völker Zentralasiens. In der jüngeren Vergangenheit lehrten Wolfgang Bauer (1966-1997) und Helwig Schmidt-Glintzer (1981-1993) am Institut.

 

Heute hat das Institut 3 Lehrstühle (Roderich Ptak, Hans van Ess, Thomas O. Höllmann), mehrere Stellen für wissenschaftliche Angestellte/Assistenten sowie eine Reihe von Lektoraten und Lehraufträgen für ca. 250 Hauptfach- und 260 Nebenfachstudenten in der Sinologie sowie anderen Ausrichtungen.