Institut für Sinologie
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Institut für Sinologie

Das Institut für Sinologie bildet den Kern der Münchner Chinaforschung. Seit seiner Gründung vor rund sechzig Jahren sind hier die meisten chinakundlichen Hochschulschriften (Habilitationen, Promotionen) im deutschsprachigen Raum entstanden.

In Ausbildung und Forschung wird nach wie vor großer Wert auf philologisch-historische Arbeitsweisen gelegt. Die thematischen Schwerpunkte fallen in folgende Bereiche: Geistesgeschichte und Literatur; Ethnologie, Kunst und Archäologie; Geschichte und Wirtschaftsgeschichte. Besonderes Interesse gilt den Gebieten des Südens und Südostens (Yunnan, Hainan, Guangdong, Macau, Fujian, Taiwan) sowie den Regionen längs der sog. Seidenstraße und den Verbindungen nach Norden. Entsprechend wird die Mongolistik gepflegt, daneben bietet das Institut häufig Kurse in Manchurisch, Kantonesisch und anderen Sprachen an.

Über die Fakultätsgrenzen hinaus arbeitet das Institut mit mehreren anderen Einrichtungen zusammen, so etwa mit den Wirtschaftswissenschaften, dem Staatlichen Museum für Völkerkunde und verschiedenen Akademien.

Seit dem Wintersemester 2009/10 ist der BA als erster Studienabschluß verpflichtend. Der Magisterstudiengang Sinologie befindet sich - parallel dazu - in der Auslaufphase; ein „Quereinstieg“ in höhere Semester kann jedoch weiterhin zu besonderen Bedingungen erfolgen. Der sog. „Master“-Grad wurde noch nicht eingeführt. Die Promotion zum Dr.phil. ist weiterhin möglich.