Institut für Sinologie
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Die Fotos für das Bilderkarussel wurden uns von Frau Raffaela Rettinger, Studierende des MA Sinologie, freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

 

Das Institut für Sinologie bildet den Kern der Münchner Forschung zu China, Taiwan und zu Gebieten in Zentral- und Südostasien, die in engem Kontakt mit der chinesischen Kultur stehen. Es zählt zu den bedeutendsten Forschungsinstitutionen zu China im deutschsprachigen Raum und kann seit seiner Gründung vor rund sechzig Jahren auf zahlreiche chinakundliche Hochschulschriften (darunter Habilitationen und Promotionen) zurückblicken.

In Ausbildung und Forschung wird großer Wert auf philologisch-historische Arbeitsweisen gelegt. Thematische Schwerpunkte fallen in folgende Bereiche: Geistesgeschichte und Literatur; Ethnologie, Kunst und Archäologie; Geschichte und Wirtschaftsgeschichte. Besonderes Interesse gilt den Gebieten des Südens und Südostens (Yunnan, Hainan, Guangdong, Macau, Fujian, Taiwan) sowie den Regionen längs der sog. Seidenstraßen und den Verbindungen nach Norden. Entsprechend wird die Mongolistik gepflegt, daneben bietet das Institut häufig Kurse in Manjurisch, Kantonesisch und anderen Sprachen an.

Über die Fakultätsgrenzen hinaus arbeitet das Institut mit mehreren anderen Einrichtungen zusammen, so etwa mit Museen und verschiedenen Akademien. Außerdem ist das Institut an Partnerschaften beteiligt.

Seit dem Wintersemester 2009/2010 ist der BA als erster Studienabschluß verpflichtend. Der Masterstudiengang Sinologie wurde im Wintersemester 2012/2013 eingeführt. Es ist weiterhin möglich, den Dr.phil.-Grad im Fach Sinologie zu erwerben. Der Magisterstudiengang Sinologie befindet sich in der Auslaufphase.

 

Das Institut für Sinologie bildet den Kern der Münchner Chinaforschung. Seit seiner Gründung vor rund sechzig Jahren sind hier die meisten chinakundlichen Hochschulschriften (Habilitationen, Promotionen) im deutschsprachigen Raum entstanden.

In Ausbildung und Forschung wird nach wie vor großer Wert auf philologisch-historische Arbeitsweisen gelegt. Die thematischen Schwerpunkte fallen in folgende Bereiche: Geistesgeschichte und Literatur; Ethnologie, Kunst und Archäologie; Geschichte und Wirtschaftsgeschichte. Besonderes Interesse gilt den Gebieten des Südens und Südostens (Yunnan, Hainan, Guangdong, Macau, Fujian, Taiwan) sowie den Regionen längs der sog. Seidenstraße und den Verbindungen nach Norden. Entsprechend wird die Mongolistik gepflegt, daneben bietet das Institut häufig Kurse in Manchurisch, Kantonesisch und anderen Sprachen an.

Über die Fakultätsgrenzen hinaus arbeitet das Institut mit mehreren anderen Einrichtungen zusammen, so etwa mit den Wirtschaftswissenschaften, dem Staatlichen Museum für Völkerkunde und verschiedenen Akademien.

Seit dem Wintersemester 2009/10 ist der BA als erster Studienabschluß verpflichtend. Der Magisterstudiengang Sinologie befindet sich - parallel dazu - in der Auslaufphase; ein „Quereinstieg“ in höhere Semester kann jedoch weiterhin zu besonderen Bedingungen erfolgen. Der sog. „Master“-Grad wurde noch nicht eingeführt. Die Promotion zum Dr.phil. ist weiterhin möglich.

Die Sinologie hat an der Münchener Universität eine lange Lehrtradition: 1831 wurde der erste Lehrauftrag für Chinesisch an den in Paris ausgebildeten Orientalisten Heinrich Kurz (1805–1873) verliehen (und aus politischen Gründen nach einem Semester wieder entzogen); 1833 besetzte Karl Friedrich Neumann (1793–1870) einen Lehrstuhl, der eine Lehrbewilligung für chinesische Sprache und Literatur mit umfasste. (Beide waren zeitweise auch an der Bayerischen Staatsbibliothek tätig, was den Anfang einer anhaltenden engen Zusammenarbeit setzte.)

Erst 1939 jedoch wurde ein eigener Lehrstuhl für Sinologie bewilligt, der dann 1946 mit Erich Haenisch (1880–1966) zum ersten Mal eingerichtet werden konnte; er hatte damals rund zehn Hörer aus allen Semestern. Sein Nachfolger wurde im Jahre 1952 Herbert Franke (1914–2011), der bis zur Emeritierung 1979 das Gesicht des Instituts prägte. Er forschte v.a. über Geschichte des chinesischen Mittelalters und Institutionengeschichte, und legte daneben eigenes Gewicht auf die Kulturgeschichte der mit den Geschicken Chinas eng verbundenen Völker Zentralasiens.

In der jüngeren Vergangenheit lehrten Wolfgang Bauer (1930–1997), von 1966 bis 1997, Helwig Schmidt-Glintzer, von 1981 bis 1993, und Thomas O. Höllmann (derzeit Präsident der Bayerischen Akademie der Wissenschaften), von 1997 bis 2017, am Institut.

Heute haben Roderich Ptak, Hans van Ess, und Armin Selbitschka die drei Lehrstühle des Instituts inne, und lehren und forschen zusammen mit mehreren wissenschaftlichen Assistentinnen und Assistenten, wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sowie einer Reihe von Lektorinnen, Lektoren und Lehrauftragten gemeinsam an unserem Institut für Sinologie, das zur Zeit ca. 250 Hauptfach- und 260 Nebenfachstudierende in der Sinologie (sowie anderen Fachausrichtungen) beherbergt.